Subjektbildung oder Qualifikationserwerb und Kompetenztraining?
Über die Aufgaben außerschulischer Pädagogik in einer veränderten Bildungslandschaft
Ausgangspunkt des Beitrags ist die Beobachtung, dass Bildung zunehmend an ökonomischen Erfordernissen ausgerichtet wird. Gegen die folgenreiche Tendenz zur Ökonomisierung von Bildung wird argumentiert, dass die Fixierung auf ökonomische Verwertbarkeit den Sinn und die Bedeutung schulischer außerschulischer Bildung verkennt. Aufgezeigt wird vor diesem Hintergrund, dass Pädagogik und Sozialarbeit veranlasst sind, sich offensiv für den Eigensinn einer Praxis einzusetzen, die sich an den Bedürfnissen und Interessen ihrer Adressaten und nicht allein an den tatsächlichen oder vermeintlichen Erfordernissen des globalen Wettbewerbs orientiert.
Zur Person:
Prof. Dr. habil. Albert Scherr, geb. 1958, lehrt und forscht an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Zahlreiche Veröffentlichungen zu bildungstheoretischen Fragestellungen und zur Theorie und Praxis außerschulischer Pädagogik.








Neueste Kommentare